Vergewissern Sie sich, dass Sie das richtige Es herstellen, bevor Sie Es richtig herstellen. Oder kurz: Das Richtige richtig tun. In diesem Sinne gilt dies auch für alle Errungenschaften und Innovationen der Menschheit. Insbesondere auch für die drängenden Fragen des Klimaschutzes. Deswegen diskutiere ich hier auch Fragen der neuen Mobilität, CO2-Vermeidung, usw.
Freitag, 29. November 2013
Pretotyp statt Prototyp – von Anfang an den Nutzen im Blick
Die IHK Reutlingen lädt am Freitag, 06.12.2013 von 09:00 bis 12:00 Uhr ein zu den Innovationsexperten Neckar-Alb. Ich werde dort den Impulsvortrag halten: "Pretotyp statt Prototyp – von Anfang an den Nutzen im Blick" und freue mich schon auf die Gespräche und Diskussionen zu diesem Thema. Melden Sie sich an und diskutieren Sie mit über "Pretotyping". Die Veranstaltung ist für die Teilnehmer übrigens kostenfrei. Weitere Informationen und zur Anmeldung geht es hier entlang, zu den Innovationsexperten Neckar-Alb.
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Was sind Ideen wert? Und was hat das mit Pretotyping zu tun?
Neulich bin ich auf diesen Blog-Beitrag von Derek Sivers gestoßen, in dem Derek die Meinung vertritt, dass Ideen an sich nicht wirklich etwas wert sind, sondern nur Multiplikatoren für die Ausführung sind.
Dabei klassifiziert er die Ideen folgendermaßen:
Er meint: "Um Geschäft zu machen, multipliziere beides."
Die glänzende Idee, ohne Ausführung, ist gerade mal $20 wert.
Die glänzende Idee braucht glänzende Ausführung, um $200.000.000 wert zu sein.
Deswegen wolle er nichts von den Ideen der Leute hören. Er sei nicht interessiert, bevor er nicht ihre Ausführung sieht.
Was hat dies mit Pretotyping zu tun? Ich meine, sehr viel. Denn wenn wir unterstellen, dass die meisten Innovatoren, also die Gründer und Entrepreneure, aber auch die Produktentwickler in bereits etablierten Firmen, mindestens "Gute Ausführung" leisten, dann kostet es einfach viel Geld (und auch Zeit), wenn diese gute Ausführung auf "Schlechte" bis "Geht-So"-Ideen angewendet wird. Wie soll man es den Ideen denn auch ansehen, in welche Klasse sie gehören? Abstrakte Ideen treffen auf subjektive Meinungen. Da kann Pretotyping helfen. Durch Pretotyping sollte mit vergleichsweise sparsamen Einsatz von Ressourcen in möglichst kurzer Zeit herausgefunden werden, in welche "Klasse" eine Idee gehört. Damit "spart" man sich die teure "Glänzende Ausführung" in der Anwendung auf eine Idee, die das nicht verdient hat. Denn eine noch so gute Ausführung macht eine "schlechte Idee" nicht besser.
Image credit: solarseven / 123RF Stock Foto
Dabei klassifiziert er die Ideen folgendermaßen:
Schlechte Idee = -1
Schwache Idee = 1
Geht-So Idee = 5
Gute Idee = 10
Sehr gute Idee = 15
Glänzende Idee = 20
Die Ausführung bewertet er mit Geldbeträgen:
Keine Ausführung = $1
Schwache Ausführung = $1000
Geht-So-Ausführung = $10,000
Gute Ausführung = $100,000
Sehr gute Ausführung = $1,000,000
Glänzende Ausführung = $10,000,000
Er meint: "Um Geschäft zu machen, multipliziere beides."
Die glänzende Idee, ohne Ausführung, ist gerade mal $20 wert.
Die glänzende Idee braucht glänzende Ausführung, um $200.000.000 wert zu sein.
Deswegen wolle er nichts von den Ideen der Leute hören. Er sei nicht interessiert, bevor er nicht ihre Ausführung sieht.
Was hat dies mit Pretotyping zu tun? Ich meine, sehr viel. Denn wenn wir unterstellen, dass die meisten Innovatoren, also die Gründer und Entrepreneure, aber auch die Produktentwickler in bereits etablierten Firmen, mindestens "Gute Ausführung" leisten, dann kostet es einfach viel Geld (und auch Zeit), wenn diese gute Ausführung auf "Schlechte" bis "Geht-So"-Ideen angewendet wird. Wie soll man es den Ideen denn auch ansehen, in welche Klasse sie gehören? Abstrakte Ideen treffen auf subjektive Meinungen. Da kann Pretotyping helfen. Durch Pretotyping sollte mit vergleichsweise sparsamen Einsatz von Ressourcen in möglichst kurzer Zeit herausgefunden werden, in welche "Klasse" eine Idee gehört. Damit "spart" man sich die teure "Glänzende Ausführung" in der Anwendung auf eine Idee, die das nicht verdient hat. Denn eine noch so gute Ausführung macht eine "schlechte Idee" nicht besser.
Image credit: solarseven / 123RF Stock Foto
Dienstag, 18. Juni 2013
Was geschieht mit den Preisträgern?
| Der Hightech Award CyberOne |
Hervorheben möchte ich den Vortrag von Ralf Mulflur und Dr. Frieder Lösel, die als Preistträger des Jahres 2003 mit ihrer Firma "20/10 PERFECT VISION AG" in einem gemeinsamen kurzweiligen und interessanten Vortrag ihre Lessons Learned aus 10 Jahren Firmengeschichte bis zum erfolgreichen Exit vorstellten.
Ich finde, genau das sind die interessanten Geschichten. Jeder der Preisträger antwortete auf die Frage, was der Preis für ihn bedeuten würde, dass der Preis auch eine Bestätigung der eigenen Idee sei. Ich frage mich dabei, wo aber findet die "wahre" Bestätigung statt? Bei aller Wertschätzung, die die Preise ausdrücken, letztlich ist doch der Erfolg am Markt entscheidend. Deswegen interessieren mich die Geschichten der Preisträger nach ein paar Jahren. Was wurde aus der Idee, aus der Firma, aus den Leuten hinter der Idee, wenn der Rummel um den Preis abgeebbt ist? Und was können wir daraus lernen? Ich vermute stark, dass das Gesetz des Fehlschlags auf vor den Preisträgern nicht Halt macht. Das wäre mir mal eine Untersuchung wert ...
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